Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Sie fortan die Sache als abgemacht betrachten können!

Ach, mein Freund, ach, meine theure Frau von St. Godibert, wie vergnügt bin ich!

Und in ſeiner Freude hüpft Herr Roquet ſeinem künftigen Oheim an den Hals, eilt dann auf Ma⸗ dame zu, welche er in ſeiner Verwirrung auf die Naſe küßt, was ihn jedoch nicht verhindert, ſofort in dem Zimmer umherzutanzen und zu wiederholen: Ach Gott, wie zufrieden bin ich!

Mir ſcheint indeß, daß Fräulein Roſa⸗Maria es auch ſein darf, ſagt Angelika, indem ſie ihre Naſe abwiſcht, auf welcher Roquet die Spuren ſeiner Freude hinterlaſſen hat.Eine ſo ſchöne Parthie, wie Sie ſind, zu finden.. wahrhaftig, das kleine Mäd⸗ chen hat einen glücklichen Stern! Konnte ſie das hoffen?

Meiner Treu', ich finde nun, ſagte St. Godi⸗ bert,daß ihr Vater gut gethan hat, ſie nach Paris zu ſchicken.

Ach, ihr Vater.. ſeine Einwilligung wird mir doch auch vonnöthen ſein; ſoll ich mich zu ihm be⸗ geben?

Das iſt unnöthig: ich hole ſie ſchriftlich von ihm ein!... Alle Wetter! er wird ſich wohl vor ei⸗ nem Korbe hüten, wenn ich ihm ſage, welche Par⸗ thie Sie ſind; der arme Mann wird entzückt, wird bezaubert ſein!

O, Sie erdrücken mich mit Angenehmem! Was Fräulein Roſa⸗Maria anbelangt: glauben Sie, daß dieſe mir gleichfalls günſtig ſein wird?