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„Wohlan! Es ſcheint, daß an ſelbigem Morgen dieſer junge Mann, nachdem er Ihnen in den elyſäi⸗ ſchen Feldern begegnet, ſich nicht ganz entfernt hatte, wie Sie damals glaubten.. die Verliebten machen es oft ſo: ſie ſcheinen zu gehen, aber ſie gehen nicht ganz! Kurz, der junge Maler war uns wahrſchein⸗ lich von ferne gefolgt und ſah uns Beide in dieſes Haus eintreten. Seit dieſer Zeit kam Herr Leopold, ohne Zweifel, weil er Sie wieder zu ſehen wünſchte, häufig in die Straße und pflanzte ſich vor dem Hauſe auf. er brachte da ganze Stunden zu; ich, der ich ihn mehr als ein Mal wahrgenommen hatte, glaubte ſogar zu bemerken, daß er mich anblickte; aber ich ſagte Nichts, ich wartete, ich ahnte, wo er hinaus wollte. hi, hi! man iſt auch jung geweſen!
„Doch ſehen wir jedem Schritt entſprießen Mehr Blumen, als man pflücken kann, Sein Leben wonnevoll genießen,
Sagt, Freunde, heißt das altern dann?“
„Ach, beſter Freund, bitte, bitte!“
„Um Vergebung, ich fahre ſchon fort: Geſtern endlich, da ich zum Eſſen gehen wollte, hat mich Herr Leopold ſehr höflich angeredet:„Mein Herr, ich müßte mich ſehr täuſchen, wenn ich nicht die Ehre gehabt hätte, Ihnen zu begegnen, als Sie einer jun⸗ gen Perſon den Arm gaben, welche ich kenne, näm⸗ lich Fräulein Roſa⸗Maria aus dem Dorfe Avon.“ Ich antwortete ihm, daß er ſich nicht irre; da fängt der arme junge Menſch auf einmal zu zittern an und bittet mich, ihn anzuhören; ich erſuche ihn, ſich
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