„Alſo denn! Ich verlor Sie im Walde. Sie waren mit verhängtem Zügel auf Ihren Beſtien da⸗ vongerannt. Da ich Sie ſuchen wollte, verirrte ich mich, fand meinen Weg nicht mehr und es war mir ſogar etwas ziemlich Unangenehmes zugeſtoßen, als ich dem Fräulein begegnete.. denn nicht wahr, mein Fräulein, Sie ſind es?“
Roſa⸗Maria ſchlägt die Augen auf und antwortet mit anmuthigem Lächeln:„Ja, mein Herr, ich war es und ich erinnere mich wirklich, Ihnen den Weg gewieſen zu haben.“
„Sie erinnern ſich daran?... Ah, mein Fräulein, ich fühle mich ſehr geſchmeichelt ohne den wider⸗ wärtigen Zufall, der mich ſehr genirte, hätte ich, da⸗ mals gewiß geſucht, Ihnen aber ich war ſchreck⸗ lich in der Klemme.“
„Ei nun,“ ruft Herr Candrillon, auf Roquet zu⸗ gehend,„was iſt denn das für ein Zufall, den Sie uns verſchweigen und der Sie ſo in die Klemme brachte? Ich bin ſehr neugierig.“
Herr Roquet beißt ſich in die Lippen, erkünſtelt eine ſchalkhafte Miene und antwortet:„Ah, ich kann es Ihnen nicht ſagen... auf Ehre, ich kann es nicht, es wäre zu ſchwer, vor dieſen Damen zu erzählen fragen Sie lieber das Fräulein.“*
„Wie?“ ſagte Herr Brouillard,„mein hüb⸗ ſches Bäschen weiß es und Sie können es uns nicht ſagen. das wird doch ſonderbar. dann wird das hübſche Sen es uns ſagen„ ich wette!“


