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unien, welche vor Begierde, Sie zu ſehen, brennt und entzückt ſein wird, von Ihnen die Worte zu hö⸗ ren:„Meine Tante!« Alſo geſchwind, liebes Bäs⸗ chen.“
„Wenn meine Verwandten es befehlen, ſo muß ich gehorchen; aber dieſe Toilette..“
„Steht Ihnen ausgezeichnet gut; zudem ſind Sie zum Voraus entſchuldigt.“
Während Herr Brouillard oben war, herrſchte eine Art Aufregung in der großen Reunion. Die Damen ſteckten die Köpfe zuſammen und rüſteten ſich, das kleine Landmädchen, welches man ihnen unver⸗ ſchämter Weiſe als eine Schönheit angekündigt hatte, zu kritiſiren und lächerlich zu machen; die Männer dagegen ſahen einander heiter an und verſprachen ſich ein großes Vergnügen von dem Anblick des ſo geprieſenen Mädchens. Madame Mondigo ſchnitt Ge⸗ ſichter, wälzte die Augen umher und hatte gute Luſt, vor der Ankunft ihrer Nichte abzuſchweben; aber ſie fürchtete, es möchte dies auffallen undwaußerdem ſchmeichelte ſie ſich, das kleine Dorfmädchen werde ihr den Preis der Schönheit nicht ſtreitig machen können. Herr St. Godibert ging ab und zu, wußte nicht, was er ſagen ſollte und ging mit ſich zu Rath, wie er die Sache zu nehmen hätte; von Zeit zu Zeit tröſtete ihn ſeine Gemahlin:„Beruhigen Sie ſich, mein Herr, ſie wird nicht kommen. ſie wird ſich erinnern, daß ich ihr befohlen habe, auf ihrem Zim⸗ mer zu bleiben ſie wird keinen Ungehorſam wa⸗ gen.“


