Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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ich, kann ſie an unſerm Tiſche eſſen; wenn wir Ge⸗ ſellſchaft haben, bleibt ſie auf ihrem Zimmer.

Abgemacht. Aber haben Sie auch an das Wich⸗ tigſte gedacht? Wenn der Vater Ihrer Nichte ſich einfallen laſſen ſollte, hieher zum Beſuch zu ihr zu kommen.. begreifen Sie, mein Herr, wie ekelhaft das für uns wäre?

Sie haben Recht, aber ich werde ſie ihrem Vater ſchreiben heißen: daß ſie hier iſt, daß er ſich nicht die Mühe zu nehmen braucht, ſie hier zu beſuchen und daß vielmehr ſie ſich von Zeit zu Zeit nach ſeinem Wohnort begeben wird.

Wohl ausgeſonnen! Ich werde ſie rufen, und Sie heißen ſie ſogleich ſchreiben.

Madame St. Godibert ruft Roſa⸗Maria. Das junge Mädchen kommt mit niedergeſchlagenen Augen und furchtſamer Miene.

Sie können ſchreiben, denke ich, ſagte St. Go⸗ dibert, ſeine Nichte anſehend.

Dieſe ſchämt ſich beinahe der Frage und antwor⸗ tet ſchüchtern:Ja, mein Herr.

So ſetzen Sie ſich an dieſen Tiſch. Sie ſollen

an Ihren Vater ſchreiben. An meinen Vater? Ach, welches Glück! O ja, mein Herr, Sie haben Recht, er muß erfahren, daß ich in Ihrem Hauſe bin... dann wird er beruhigt ſein.

Zum Henker, ich hoffe es wohl! Nehmen Sie eine Feder... ah ſo! es ſind nur Stahlfedern da und Sie können ohne Zweifel damit nicht ſchreiben.