Teil eines Werkes 
5. Th. (1845)
Entstehung
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Julian ſteht auf und ſtützt ſich auf den Arm ſei⸗ nes Vaters. Aber um hinauszugehen muß er an dem Greiſen vorbeikommen; dieſer ſteht auf und ver⸗ beugt ſich achtungsvoll vor dem Sohne ſeines neuen Brodherrn. Der Jüngling empfindet jetzt eine Art Nervenzittern.Du haſt das Fieber! ſagte Herr St. Godibert.

Wenn es der Herr wünſcht, ſo hole ich einen Arzt, ſagte der Vater Savenay.

Nein, nein, es iſt unnöthig, antwortet Julian mit ſchwacher Stimme. Dann verdoppelt er ſeinen Schritt und eilt aus dem Bureau hinweg.

Sie haben dieſen Greis in Ihr Geſchäft genom⸗ men? fragte Julian, die Treppe hinaufgehend.

Ganz gewiß; ich mußte es wohl dem Herrn Can⸗ drillon zu Gefallen thun, mit welchem ich viele Ge⸗ ſchäfte mache. Sodann, und deßhalb habe ich mich dazu entſchieden, iſt ja Dein unartiger Vetter, wel⸗ cher hörte, was Vater Savenay geſtern Abend von dem ihre Oheime Gogo ſuchenden jungen Mädchen ſagte, gar vollends dieſen Morgen zu dem alten Mann, bei dem ſie war, gegangen und hat Beiden vertraut, ich ſei dieſer Oheim, dieſer Go..! hal der Name bleibt mir in der Gurgel ſtecken, ich kann ihn nicht herausbringen. Welch' ein Schnapphahn iſt doch dieſer Friedrich. Alſo denn, da die Kleine und der Alte das wußten, ſo mußte ich Conceſſionen ma⸗ chen: ich nahm den Vater Savenay zum Ausgangs⸗

commis und das junge Mädchen iſt in meinem

Hauſe.