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müſſe man ſein Geſchlechtsregiſter auf den König Pipin oder Carl den Großen zurückführen. Darum iſt es eine gewöhnliche Erſcheinung, daß Leute ihren Namen ändern oder demſelben noch den eines Gutes, eines erkauften Schloſſes oder ihres Geburtsortes bei⸗ fügen. Das iſt eine Kleinlichkeit, aber kein Verbre⸗ chen. Sehr übel gethan wäre es freilich, wenn ſie dann deßhalb ihre Verwandten zurückſtießen oder nicht kengen wollten... ein ſolcher Gedanke ſtieg aber in meinem Oheim St. Godibert niemals auf. Nur begreifen Sie, daß er geſtern vor all' den Leuten, welche von ſeinem wahren Namen Gogo Nichts wiſ⸗ ſen, ſehr in Verlegenheit gerathen wäre, ſich auf
einmal dazu zu bekennen, Erklärungen zu geben, ſich
dem Spotte auszuſetzen, was die Menſchen am aller⸗ meiſten fürchten; deßhalb blieb Herr St. Godibert ſtumm. Aber wie mag man nur denken, daß er ſeine Nichte, die Tochter ſeines Bruders, zurückſtieße? ihr nicht geſtände, daß er ihr Oheim iſt? Beileibe! Nur wollte man wiſſen, was Sie ſeit Ihrem Aufent⸗ halt in Paris gethan, meine hübſche Baſe, und da⸗ rum bin ich dieſen Morgen als Plänkler gekommen. Jetzt, da ich erfahren habe, daß Sie eben ſo ſittſam als ſchön ſing kehre ich zu Herrn St. Godibert zu⸗ rück, ſage ihm, daß er eine reizende Nichte hat, auf welche er ſtolz ſein darf und er Lird Sie mit offenen Armen aufnehmen, oder aber.
„Wie? alſo iſt es nicht mein Oheim, der Sie hieher ſchickt, mein Vetter?“ fragte Roſa, Friedrich ſcharf anſehend. Dieſer bemerkt, daß er eine Dumm⸗


