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antwortete Richard,„und um dieß zu beweiſen.. iſt der Vorhang offen.“
Mit dieſen Worten riß der junge Mann heftig am Vorhang und das hinter demſelben befindliche Gemälde hing offen da.
Beim Anblick dieſer auf einem Baumſtamme in einem düſtern Walde ſitzenden Jungfrau bleiben die jungen Männer, welche alle Viere vor das Gemälde getreten waren, in ſtummer Bewunderung ſtehen.
„Welche reizende Creatur!“ ruft Derneſth,„wahr⸗ lich, Richard, Sie hatten recht, den Vorhang weg⸗ zuziehen... ſchwerlich kann man einen ſchöneren Kovf finden: wenn das Natur iſt, ſo muß ich das Ori⸗ ginal entdecken.“
„Ob es exiſtirt!“ ſagte Richard, das Porträt immer noch betrachtend;„ja, gewiß, dieſes junge Mädchen exiſtirt o, ich kenne ſie jetzt ſie iſt ſogar ſehr gut getroffen.“
„Auch ich kenne ſie, dieſe reizende perſon,“ ſagte Friedrich;„ſicherlich habe ich dieſes Geſicht ſchon ge⸗ ſehen.“
„Ich gleichfalls,“ ſagte Julian;„es fiel mir ſo⸗ gleich auf.. aber wo habe ich es denn geſehen?“
„Auf der Eiſenbahn, als wir von Orleans zurück⸗ kamen,“ ſagte Richard;„es iſt die junge Perfon, welche neben Ihnen ſaß, Julian.“
„Ach ja, ja, ſo iſt es!“
„Dieſelbe, welcher ich nachgegangen wäre ohne meine empfindſame Irma,“ ſagte Friedrich.


