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dieſes Zimmer angeboten; ich habe noch ein anderes, das mir hinreichend groß genug iſt. Man hat Sie mit Vertrauen zu mir gethan und ich hoffe, mein Kind, daß mein Alter und mein Charakter auch daſ⸗ ſelbe in Ihnen erwecken werden.“
„Ach, mein Herr!“
„Sprechen Sie nicht!... Uebrigens verpflege ich Sie nicht allein; Frau Bichat kommt des Tages über oft zu Ihnen heraufz auch die Nachbarinnen neben⸗ an und unten, kurz, faſt alle Bewohner des Hauſes wollten Theil an dieſem guten Werke nehmen. Die Menſchlichkeit iſt nichts ſo Seltenes, als viele Leute behaupten wollen.. ich gehöre auch nicht zu der Zahl Derer, die Alles tadeln und mit Nichts zufrie⸗ den ſind; damit wären Sie über Ihre Lage getröſtet. Sie ſind noch nicht im Stande, zu ſprechen, das ſtrengt Sie an, aber morgen, wenn's, wie ich hoffe, beſſer geht, plaudern wir ein wenig mit einander, unterdeſſen werden Sie eine gute Taſſe Thee trinken und noch ein Mal einſchlafen.“
Roſa⸗Maria iſt lebhaft gerührt von dem Inter⸗ eſſe, welches der gute Greis für ſie an den Tag legt, und daß er trotz ſeines Alters bei ihr wacht; ſie will einige Worte an ihn richten, um ihm ihre Erkennt⸗ lichkeit auszudrücken, aber er winkt ihr, ſie ſoll ſchwei⸗ gen, und nachdem er ihr eine Taſſe Thee gereicht und die ſtrengſte Gemüthsruhe anempfohlen hat, ſetzt er ſich wieder in ſeinen Lehnſtuhl.
Und nach einigen Minuten ſchlummert die Kranke, von dem Verſe:


