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mal an dem Klavier ſitzt, bringt man ſie nicht mehr davon weg; ſie iſt unermüdlich!“
„Aber wir ſind es nicht!“ murmelt Herr Brouil⸗ lard.„Das iſt eine Freude! Dann will ich meinen Hut holen.“
Die Geſellſchaft hatte indeſſen den Entſchluß ge⸗ faßt, nicht mehr dem Fräuſein zuzuhören, welches darauf beſtand, immer ſingen zu wollen. Jedes plau⸗ derte mit ſeinem Nachbar. Die vier jungen Leute, welche beiſammen geblieben waren, genirten ſich nicht, über das Conzert, das man ihnen gab, und die An⸗ ſtrengungen, die Herr Soufflat machte, um ſeiner Tochter einen Applaus zu bewirken, zu lachen; der Punſch, der herumgereicht wurde und wovon ein Jeder ein paar Gläſer getrunken hatte, vermehrte ihre Heiterkeit und Friedrich ſagte zu ſeinem jungen Vetter:„Sieh', Julian, wie glücklich Du ſein wirſt!
eine Frau, die den ganzen Tag ſingt, die Du von Morgens bis Abends hören wirſt.“
„Und einen Schwiegervater, der immer ausſieht, wie wenn er tanzen wollte.“
„Es iſt unmöglich, eine vergnügtere Familie zu haben.“
Und es wurde ein Mal über das andere gelacht, als Herr Candrillon ſich den vier jungen Leuten mit dem Ausruf näherte:„Ha der Teufel! es ſcheint, man iſt fidel hier! Ihr macht euch luſtig, ihr lachet! ich wollte, ich könnte es auch; aber es iſt mir nicht möglich, ich bin nicht aufgelegt!.. Wider meinen Villen ſteckt mir unaufhörlich der bravr Mann im


