Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Mein Gott, wie gelehrt iſt dieſer Herr!“ mur⸗ melt Herr Soufflat, ſich an den Kamin lehnend, da⸗ mit er ſich beſſer ſtrecken kann.

„Potz Tauſend! mein Freund, hört Ihre Diſſer⸗ tation über die Kuckuke noch nicht auf?“ ruft das heitere Fränzchen mit einem ſpöttiſchen Lächeln aus. „Wiſſen Sie, daß Sie mit Ihrer Gelehrſamkeit für Jedermann ein Schrecken ſind?“

„Er hat ohne Zweifel ſeine Gründe, dieſen Gegen⸗ ſtand abzuhandeln,“ ſagt Herr Brouillard, die Naſe des Fräuleins Soufflat betrachtend, welche den jungen Julian anſieht, der ſeine Blicke anderswo hat.

„Ach, meiner Seel', ich würde gerne Etwas eſſen,“ ruft Herr Candrillon aus, indem er ſich auf den Bauch klopft.

Jedermann ſchien Herrn Candrillons Meinung zu ſein, als endlich die Thüre aufgeht, Franz mit einer Serviette unter dem Arm auf der Schwelle erſcheint und mit ſelbſtzufriedener Miene hereinruft:„Es iſt aufgetragen: zu Tiſche, wenn es der Geſellſchaft ge⸗ fällig iſt!“

„Franz muß heute Abend offenbar Etwas haben,“ ſagt Friedrich, der Madame Marmodin die Hand reichte, in demſelben Augenblick, als ſich auch Herr Roquet nähert, um ſich als Cavalier anzubieten; aber die junge Frau hatte bereits Friedrichs Hand ergriffen und ſagte:„Mein Gott, Sie ſind heute Abend eine Galanterie gegen mich!“

„Wundert Sie das?.„wiſſen Sie nicht ſchon lange, daß ich Ihr Sclave bin und es nur von