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„Laſſen Sie mich es einmal verſuchen,“ ſagt der Anführer der Patrouille näher tretend,„ich bin viel⸗ leicht geſchickter als Sie und kann das Schloß auf⸗ machen.“
„Ach, meiner Treu', Sie würden mir einen gro⸗ ßen Dienſt leiſten, Herr Commandant!“
Der Polizeibeamte dreht den Schlüſſel herum und ſagt zu dem Fayencehändler:„Ihr Schlüſſel geht ganz gut, aber es nützt Sie Nichts; wie wollen Sie aufbringen, man hat innen den Riegel vorgeſchoben?“
„Glauben Sie, Herr Commandant?“
„Ich bin's überzeugt.“
„Das iſt ſonderbar, denn ich ſage immer zu meiner Frau, ehe ich auf die Wache gehe:„Schiebe den Rie⸗ gel an der Hausthüre nicht vor, denn wenn ich mög⸗ licher Weiſe nach Hauſe kommen kann, ſo komme ich. Sie hat ſich wahrſcheinlich gefürchtet und die Thüre verrammelt, damit man nicht zu ihr dringen kann das arme Kätzchen, ich muß ſie aufwecken.“
Der Fayencchändler tritt ein wenig zurück und ſchreit nach dem Entreſol hinauf blickend:„Egerie, ich bin's, Egerie! Dein Männchen... hm, hm!... Wer hat es beſſer als der Soldat!... Sie ſcheint ſehr feſt zu ſchlafen!... Ich will aber mit meiner Flinten⸗ ſpitze an den Laden klopfen.“
Der Fapencehändler pocht an die Läden des Entreſols und ſchreit wieder:„Ich bin es, Egerie, habe keine Furcht. Du haſt den Riegel vorge⸗ ſchoben, mein Schatz, das hindert mich, das Haus aufzumachen, thue mir den Gefallen und ſchiebe


