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„Ja, wahrhaftig, das iſt köſtlich, das iſt un⸗ bezahlbar!“ ſchreit Friedrich, bis zu Thränen lachend, „das iſt eine Reiſe nach Orleans werth... ſo Etwas ſieht man ſelbſt in der Kunſtausſtellung nicht!“
„Man ſollte es übrigens mit einem Erfindungs⸗ patent belohnen,“ ſagt der Blatternarbige.
„Um ſo mehr, als der Gegenſtand unzerftörlich iſt. Ha, ha, ich hätte große Luſt, einen Verſuch damit zu machen!...
Ein ſtrenger Blick ſeiner Tante hält Friedrich von dieſem tollen Vorhaben ab, zu deſſen Ausführung er ſonſt gleich bereit geweſen wäre. Die hübſche Nach⸗ barin ſtimmt mit in ſeine Heiterkeit ein und ſchielt ihn, während ſie ihr Geſicht mit dem Taſchentuch bedeckt, um ungeſtörter zu lachen, von der Seite an. Das Ehepaar St. Godibert hält es unter ſeiner Würde zu lachen; aber ihr Sohn macht es wie ſein Vetter, und der parfümirte Herr beugt ſich zu ſeiner Dame hinüber und fragt mit erzwungenem Lachen: „Was gibt es denn ſo Komiſches, meine liebe Irma? ich habe es nicht recht verſtanden.“
Das junge Frauenzimmer zuckt flüchtig die Ach⸗ ſeln und antwortet:„Ach, mein Gott, was ſoll ich Ihnen ſagen, wenn ſie nicht ſehen, was Jedem in* die Augen ſpringt?“
„Ach gut!.. ach ja.. Ach⸗ jetzt weiß ich es!“ ruft der junge Mann aus, der ebenſo klug ſcheinen will als die Andern, aber ſo wenig verſteht wie vorher.“
Der alte Herr mit dem Diamanten ift der Ein⸗„


