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Andern ſo anmaßend thun und denen Nichts gut ge⸗ nug iſt, ſind daheim Geizhälſe und Hungerleider.“
Hieronymus kann ſich bei Manons Zorn über die Aeußerungen ſeines Vetters des Lachens nicht erweh⸗
ren und Roſa⸗Maria verſetzt:„Ich wollte dem Herrn ſeine mißfälligen Aeußerungen über unſern Garten und unſer Mittageſſen noch gerne hingehen laſſen, aber ich grolle ihm über das, was er geſagt hat, wie er erfuhr, daß mir mein Vater hat eine beſſere Erziehung geben laſſen, als ſolches gewöhn⸗ lich auf dem Lande der Fall iſt. Um bei Andern Undankbarkeit und ein ſchlechtes Herz vorauszuſetzen, muß man, meiner Anſicht nach, ſelbſt bösartig ſein.“
„Nun, ich ſehe deutlich, daß der Vetter Brouillard
Eure Eroberung nicht gemacht hat. Ich geſtehe, ich finde ihn auch ein bischen ſpöttiſch und verdammt ſchwer zu befriedigen.. gerade, aufrichtige Leute find mir weit lieber. Aber abgeſehen davon, gehört er zur Familie und wir ſind ihm jedenfalls Dank ſchul⸗ dig, daß er uns beſucht und uns nicht ganz ver⸗ geſſen hat.“
„Ja,“ ſagt Manon, indem ſie in die Küche pin⸗ ausgeht,„aber ich bin feſt überzeugt, daß er nur gekommen iſt, um Widerwärtigkeiten zu ſagen und zu machen.“


