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„Das habe ich auch gedacht, Vater. Und was glaubt Ihr, was nun zu thun iſt? muß man jetzt zum Herrn Maire gehen und ihm erzählen, was ich im Walde mit angeſehen habe?“
Hieronymus fährt mit der Hand über ſeine Stirne, ſinnt eine Zeit lang nach und antwortet alsdann ſeiner Tochter:„Schau', Kind, Alles wohl überlegt, halte ich es für beſſer, wenn wir Nichts ſagen. Ja, wenn Deine Angabe von der Art wäre, daß ſie zur Verhaftung der Diebe beitrüge, würde ich es thun; aber ich glaube nicht, daß dieſelbe hinreichend iſt, auf ihre Spur zu führen; denn Du könnteſt doch das Aeußere dieſer beiden Männer nicht beſchreiben?“
„Mein Gott, nein, Vater, das wäre mir unmög⸗ lich. ich wüßte nicht einmal die Farbe ihrer Blou⸗ ſen anzugeben ich war ſo beftürzt!. es war gleichſam ein Schleier vor meinen Augen.“
„Ich habe alſo Recht, wenn ich behaupte, Deine Angabe würde zu Nichts führen.. Das heißt doch: ſie könnte Dich Gefahren ausſetzen, denn wenn die, welche dieſe Miſſethat begangen haben, erfahren wür⸗ den, daß ein junges Mädchen Zeugin ihres Verbre⸗ chens geweſen, dieſes junge Mädchen mein Kind ſei und in dieſem Dorfe wohne, wer weiß, ob ſie dann nicht, um ſich dieſer gefährlichen Zeugin zu entledi⸗ gen in der Furcht, ſie möchten eines Tages von ihr erkannt werden, Dir eine Schlinge zu legen ſuch⸗ ten und eine zweite Schlechtigkeit begingen!.. O nein, das darf nicht ſein!. meine Tochter ſoll nicht in Gefahr leben. Ich ließe Dich vor Angſt nicht


