Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Verbeugung vor ihr macht, welche er mit einem Mienenſpiel begleitet, das er ſich bemüht, angenehm zu machen, und ſtellt ſich mit den Worten vor ſie hin:Ach, meiner Treu', Fräulein, ich war auf keine ſo liebliche Begegnung gefaßt! Ich hatte Etwas im Geſträuche bemerkt und dachte: was mag das ſein? Allein ich ſtellte mir etwas ganz Anderes vor als ein junges Frauenzimmer; allerdings hatte ich vor⸗ her Ihren Kopf nicht geſehen.

Die Jungfrau lächelt, während ſie in beſcheidenem Tone erwiedert:Ich pflückte einen Blumenſtrauß es gibt Veilchen, Maaslieben und Hyacinthen hier!

Ach, ſolche Dinge gibt es hier? das habe ich nicht beachtet; ich war freilich damit beſchäftigt, den Weg zu ſuchen, konnte mich alſo nicht um Veilchen bekümmern. Es muß ſehr angenehm ſein, in Ihrer Geſellſchaft welche zu pflücken, Fräulein, denn dann... denn dann..

Sie ſuchen den Weg, mein Herr! wo wollen Sie denn hin?

Ja! Nach Fontainebleau, Fräulein, ich ſuchte mich zu vrientiren; das iſt ſehr ſchwierig, wenn man in der Gegend nicht bekannt iſt, außerdem kam ich über eine Kreuzſtraße, wo wenigſtens ſechs Wege zuſam⸗ menlaufen. Welchen ſollte ich einſchlagen, ich bitte Sie, welchen?... Das iſt ſehr ärgerlich!

Nein, nein, Herr, denn neben jedem befindet ſich ein Wegzeiger, auf welchem entweder ſteht: Straße nach Moret, oder Straße nach Fontainebleau, oder Straße