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hellbraune, aſchfarbige Schattirungen, die man noch unter die blonden technet; aber die Perſon, deren Bild wir entwerfen, hat jene ſchönen Haare, deren reine, ausgeſprochene Farbe ſie durchaus von den eben ge⸗ nannten unterſcheidet.
Gewöhnlich hat ein eigentlich blondes Frauen⸗ zimmer eine ſehr weiße Haut, hellblaue Augen, einen blaſſen oder roſigen Teint, ſchwache Augbrauen und ihr Lächeln ſowohl als ihr Blick ſind ſanft und mild. Madame Mondigo hatte alles Dieſes und dazu noch wunderſchöne Zähne, die ihres etwas großen Mundes wegen häufig ſichtbar waren. Sie war alſo eine recht ſchöne Frau und deßhalb fand man auch noch Reiz in ihrem nachläßigen Gange, während, wenn ſie häßlich geweſen wäre, man ſicher geſagt hätte, ſie halte ſich entſetzlich ſchlecht und könne nicht einmal ordentlich gehen.
Die andere Dame war ungefähr von demſelben Alter wie die Blondine; aber es war eine ganz an⸗ dere Art von Frauenzimmer, obwohl hübſch oder vielmehr angenehm. Es war eine kleine, mit mäßi⸗ ger Beleibtheit verſehene Perſon, wodurch ihre Ge⸗ ſtalt, die ſich nicht gerade mit zwei Händen umſpan⸗ nen ließ(ein Vorzug, worauf die Männer weniger halten als die Damen glauben), nur noch mehr ge⸗ hoben wurde; übrigens war ihre Taille hinlänglich ausgezeichnet, um alle benachbarten Formen hervor⸗ treten zu laſſen. Beim Walzen hätte zum Beiſpiel ein Herr nicht zu fürchten gehabt, daß ſie ihm unter den Händen zuſammenbreche, er hätte nicht heimlich
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