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iſt gar nicht zu zweifeln. Aber habt ihr euch ſchon im Monat Juli, mitten im glühend heißen Sommer während der langen ſchwülen Tage darin ergangen?
Die Einen ziehen den Frühling mit ſeinem friſchen Grün und ſeiner Kühle vor, Andere, beſonders die Maler, bewundern einen Wald nur im Herbſte, weil dann das Laubwerk mannigfaltiger iſt und die gelb⸗ und röthlichen Farben ſich mit dem Dunkelgrün der Eichen und dem düſtern Schwarz der Tannen ver⸗ miſchen. Jedes folge ſeinem Geſchmack! Ich bewun⸗ dere die Natur in ihrer ganzen Kraft, ich liebe beim Laubwerk weder die Kargheit des Frühlings noch das allmälige Welken des Herbſtes; mir gefällt das ſaf⸗ tige Grün der breiten ſchönen Blätter, die buſchigen Aeſte und das Moos, wenn es nicht mehr unter den Füßen kracht. Ei, was liegt mir an der Sonne Gluthl. im Walde iſt es nie zu heiß.
Ach, wie ſchön ſind dann dieſe unüberſehbaren Alleen, die man in dieſem herrlichen Walde für die Spaziergänger, welche ſich nicht in das Dickicht wa⸗ gen, eröffnet hat! Mit welchem Vergnügen ruht das Auge auf jenen majeſtätiſchen Bäumen, deren Stamm mit dichtem Moos bewachſen iſtz der Raſen ladet euch zum ſitzen ein und grüne, kunſtloſe Lauben ver⸗ ſprechen euch heimliche, ſtille Orte. Der Anblick die⸗ ſer kräftigen Natur muß nothwendig eure Einbil⸗ dungskraft ſteigern.
Den Pariſern, welche unter dieſem dichten Laub⸗ werk ſpazieren gehen, bietet der Wald tauſend Reize dar: der Eine ſieht ihn für einen entzückenden Ort
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