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in einer Ecke und da der Tag ſich neigte, begab ſich Auguſt zu ſeiner Wirthin, um Licht zu verlangen. Die Alte war abweſend, die Nichte aber befand ſich zu Hauſe, und unſer Franzoſe, erfreut über ein Zu⸗ ſammentreffen mit der ſchönen Cäeilia unter vier Au⸗ gen ſetzte ſich zu ihrz in ihrem Hauſe ſchien ſie min⸗ der ſchüchtern als auf dem Spaziergange und beant⸗ wortete die ſüßen ihr gemachten Geſtändniſſe durch ein Lächeln. Die Unterhaltung währte ſehr lange. Auguſt vergaß Bertrand, der ſich ohne Licht befand; er wäre geneigt, noch vieles Andere zu vergeſſen, wenn die Signöka Falenza nicht durch ihre Rück⸗ kunft ihm das Gedächtniß geſtärkt hätte. Bertrand hatte ſich inzwiſchen auf ſein Bett geworfen und war eingeſchlafen. Auguſt hielt es nicht für paſſend, ihn aufzuwecken, und von dem Bilde der ſchönen Cäcilia erfüllt, ſchlief er gleichfalls ein, ſich über⸗ redend, er habe nie ein beſſeres Lager gehabt.
Drei Tage verſtrichen in der neuen Wohnung, während welcher Auguſt faſt gar nicht ausging: er lauerte auf Gelegenheit zu einem Alleinſein Kit Cä⸗ cilia, allein die Tante iſt weniger abweſend und wacht mehr über ihre Nichte. Auguſt verlangte gleich⸗ wohl ein ſüßes Geſtändniß: er weiß, daß er geliecbt wird, allein das genügte ihm nicht, und Cäcilia's Augen ſchienen ihm mehr zu verſprechen.
Bertrand gewöhnte ſich an ſeine neue Wohnung, aber täglich ſagte er zu ſeinem Herrn:„Sie ſind nach Italien gekommen, um zu ſtudiren und zu ar⸗ Paul de Kock. LXXl.


