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„Jürchteſt Du Dich, Bertrand?“
„Ach, mein Lieutenant.“
„Du wirſt lächerlich mit Deinem Argwohn. Die⸗ ſes Haus iſt ſehr angenehm, die Ausſicht geht in's Freie, in Gärten: man iſt hier ſehr ruhig, was mir ausnehmend gefällt.“
„Ach! Sie lieben jetzt die Ruhe?“
„Sehr.“
Auguſt klopfte. Signora Falenza öffnet ihnen; bei ihrem Anblick ſagte Bertrand bei ſich:„Wenn ſonſt keine Geſichter hier ſind, gewiß, dann ſind wir ruhig.“
Die Alte führte die Fremdlinge unter vielen Artig⸗ keiten in ihre Wohnung. Im Hausgang traf man die ſchöne Cäcilia, welche vor dem jungen Franzoſen eine reizende Verbeugung machte.
„Das iſt die Erſparniß, von der mein Lieutenant ſprach!“ brummte jetzt Bertrand.
Die Reiſenden nahmen von ihrer neuen Wohnung Beſitz und Signora Falenza ſagte ihnen beim Weg⸗ gehen:„Wenn die Herren Etwas bedürfen, ſo dürfen Sie ſich nur zu uns bemühen: ich und meine Nichte werden ſteis zu Ihren Dienſten bereit ſein.“
„Dann hoffe ich ſehr,“ ſagte Auguſt,„daß wir dieſelbe öfters in Anſpruch nehmen müſſen.“
Bertrand unterſuchte nun die beiden Gemächer genauer und bei jedem Gegenſtande, den er betrach⸗ tete, runzelte er die Stirne und brummte:„Ganz ſauber.“ „Nicht wahr, Bertrand?“


