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„Ah! das iſt richtig,“ antwortete Cadet;„in der That, wenn ich zuſähe, wäre es keine Ueberraſchung mehr!“
„Ganz recht.“
„Nun, ich gehe... Mamſelle Tapotte, Sie dür⸗ fen keine Furcht haben, mit dem Herrn allein zu bleiben.. er iſt ein Künſtler: er wird Sie treffen und mich überraſchen. Ach, wie hübſch das ſein wird!“
Mamſelle Tapotte lächelte, ohne die Augen auf⸗ zuſchlagen, und Cadet ließ ſie mit Auguſt allein und traf alle Vorbereitungen zu ſeiner Hochzeit.
Bertrand ſaß bereits mit Vater Rondin bei Tiſche; bald kamen einige Bauern der Umgegend dazu. So⸗ bald es Abend wurde, rückten Nachbarn, Nachbarin⸗ nen, Verwandte und Freunde in das Hofgut Euſta⸗ che's ein. Man ſtellte lange Tiſche zurecht und be⸗ deckte ſie mit Fleiſch und großen Weinkannen; man lachte, ſang, ſchrie, lärmte, denn die Heiterkeit der Bauern iſt geräuſchvoll. Es ſchien, als ſei man be⸗ reits bei der Hochzeit, und Bertrand, der den Wein gut fand und unter den Bäuerinnen keine Geſichter bemerkte, die ſeinen Herrn entflammen könnten, dachte, man werde ohne Gefahr acht Tage auf dem Hofe bleiben können.
Indeß fragte Jedermann nach der Zukünftigen und Cadet ſagte:„Man trifft ſie in dieſem Augen⸗ blick, man macht mir eine Ueberraſchung, man ahmt ihr Geſicht nach. Jedenfalls will ich ſehen, wie weit es iſt.“
Cadet ging nach dem Zimmer hinauf, wo er Paul de Kock. LRRK. 7


