Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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friſche Luft jedoch verdrehte den beiden Freunden vol⸗ lends den Kopf, beſonders fühlte Bertrand bald, da er an den ſchlechten Wein nicht mehr gewöhnt war, ſeine Beine ihm den Dienſt verſagten, und ſich mit dem Beinamen: Feiger, Fauler beſchenkend und bei ſich ſelbſt ſprechend:Pfui über dich, elender Trinker! fiel er in der Ecke der Rue des Martyrs und des Faubourg Montmartre nieder.

Strack, noch etwas mehr bei Sinnen, weil er den Wein der Schenken eher gewohnt war, ſtieß ein Sakerment aus, als er Bertrand fallen ſah, und ſuchte ihn aufzurichten. Es wollte ihm nicht gelingen. Nach einer Weile, während welcher Strack von Zeit zu Zeit ſchrie:Nun, Kamerad Bertrand, auf, vor⸗ wärts! bemerkte der alte Deutſche, daß der Kamerad bereits ſchnarchte, als wäre er im Bett.

Schau, er ſchläft! dachte Strack,man darf ihn nicht aufwecken, er liegt ſehr gut zum Schlafen wenn indeß ein Wagen käme, ohne den Kame⸗ raden zu ſehen.

Dieſe Betrachtung beunruhigte Strack, der übri⸗ gens gleichfalls ſchlafen gehen möchte, als er, rings umh lickend, einen noch offenen Gewürzkrämer⸗ laden ſäh; unſer Deutſcher ging ſogleich darauf zu und hat um eine Lampe, die er ſogleich anzündete; ſeine Leuchte in der Hand, kam er zu Bertrand zu⸗ rück, der an der Mauer ausgeſtreckt noch ruhig fort⸗ ſchlief. Der alte Portier nahm den Hut des Schla⸗ ſende ftellte ihn neben ſeinen Kopf, die angezündete Lampe darauf, und ging ſeines Weges, indem er

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