Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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ſellſchaft macht. Er weist der unterhaltenen Schön⸗ heit das Spital, der öffentlichen Dirne das Zucht⸗ haus, den jungen Leuten, vie an die Spielbank gehen⸗ die Galeeren oder den Hungertod; er gemahnt den Emporkömmling an ſeine Geburt, den Beamten an ſeine Willkürlichkeiten, den Ehrloſen an die Belei⸗ digungen, die er erfahren, und alle dieſe Leute machen es wie Herr von Thomaſſiniére: ſie wachen auf mit dem Geſchrei über das Alpdrücken und ſchreiben dieſe verdammten Traumbilder einer ſchlechten Verdauung zu. Sie würden ſich wohl hüten, eine Erinnerung an die Vergangenheit darin zu ſuchen und eine War⸗ nung für die Zukunft.

Von dem geſtrigen Gewitter iſt keine Spur mehr vorhanden; der Himmel iſt klar, die Landſchaft ſcheint ſchöner, die Bäume glänzen mit einem Grün, das der Staub nicht mehr verdirbt, die Blumen ſind friſcher, die Gießbäche rauſchender, Alles ladet zum Genuß der Naturſchönheiten ein, und darum ohne Zweifel befindet ſich Auguſt bereits im Garten und hält vor der Hofthorſchwelle, unentſchloſſen, ob er auf das Feld ſpazieren oder daheim bleiben ſoll. Während deſſen ſitzt Athalie im Gartengrunde unter einem Bosket; ſie ſammelt einige Blumen und ſieht ſich dabei rechts und links um, ob Niemand ihr Geſellſchaft zu leiſten komme, Madame Deſtival geht in einer nahe gelegenen Allee auf und ab, in der Vorausſetzung, daß Perſonen kommen werden, die ſich mit ihr vereinigen.

Mit einem Male hört Auguſt eine ihm nicht un⸗

Paul de Kock. LXVII. 2