Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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50 hatte dem Geliebten, überglücklich, nur eine Trut⸗ henne mit Trüffeln zur Nebenbuhlerin zu haben, ver⸗ ziehen.

Verlaſſen wir die Boulevards.

Ich will euch nicht den Vorſchlag machen, in das Quartier der Hallen zurückzukehren, obgleich es jetzt ſo ſtill dort iſt, als es Morgens lärmiſch war. Ruhe iſt nun an die Stelle des Geſchreis, des Schimpfens und der Streitigkeiten getreten; die Hallen ſind jetzt verlaſſen, Käufer und Verkäuferinnen haben ſich entfernt.

Wir gelangen raſch in die Altſtadt, deren Be⸗ wohner einen Spaziergang außerhalb ihres Quartiers aufſuchen.

Was den Juſtizpalaſt betrifft, ſo wird Abends nicht plaidirt, und der Frieden iſt ebenfalls herge⸗ ſtellt, weil Niemand mehr darin iſt.

Zieht übrigens hieraus nicht den betrübten Schluß, daß die Menſchen nicht ohne Streit beiſammen ſein könnten! Nein, wahrhaftig nicht! Werft zum Beweiſe des Gegentheils einen Blick in den Saal dieſes Gaſt⸗ hauſes. Dort ſitzen Advokaten, welche dieſen Mor⸗ gen gegen einander plaidirten, ſich ſpitze Worte und heftige Sarkasmen erwiederten! Seht ſie miteinander anſtoßen und Champagner ſchlürfen; ſie ſcherzen ſelbſt über das, was ſie heute früh im Gerichtsſaal zu ein⸗ ander geſagt haben.

Glaubt daher nicht an die Ueberzeugung dieſer Advokaten, die behaupten, ſie vertheidigen bloß ge⸗ rechte Sachen. Dieſe Herren betreiben ihr Gewerbe