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briolets kreuzen ſich oft mit einer faſt beängſtigenden Schnelligkeit.
Welche unaufhörliche Bewegung, wohin man ſein Auge wenden mag! Welches endloſe Geräuſch dringt zu unſern Ohren!
Wagengeraſſel, Pferdegetrabe, Geſchrei der Kauf⸗ leute, der Händler, der Bänkelſänger, der Vorüber⸗ gehenden, der Kinder, der Hunde, der Zecher, der alten Weiber, der Leute, die ſich mit einander ſtrei⸗ ten, ſich rufen, die huſten, ausſpucken und mit ihrem Stock oder ihrem Regenſchirm auf den Asphalt klopfen.
Ihr ſeid nun in dem Herzen der großen Stadt und es iſt gerade die Tageszeit, wo die meiſten ihrer Bewohner ihrer Geſchäfte, ihres Handels, ihrer In⸗ tereſſen oder Vergnügungen wegen in Bewegung ſind.
Eine Maſſe Leidenſchaften ſetzen alle dieſe Ma⸗ rionetten, welche wir Menſchen nennen, in Trieb und Bewegung; aber ein noch viel mächtigeres Organ, das vor allen andern den größten Einfluß ausübt, zwingt das Menſchengeſchlecht zum Gehorſam: wenn der Magen ſeine Rechte fühlbar macht, wenn er ſich deutlich ausſpricht, werdet ihr alle dieſe Marionet⸗ ten ihre Arbeit, ihre Geſchäfte, ſogar ihre Vergnü⸗ gungen verlaſſen ſehen, um ihm Genüge zu leiſten.
Wenn ihr Pariſer ſeid, ſo haben dieſes ewige Geräuſch und Gelärme, dieſe Menſchenmenge, dieſe zahlloſen Gefährte und alle die verſchiedenen Auf⸗ tritte auf der Straße nichts Auffallendes für euch; ihr ſeid dergeſtalt daran gewöhnt, daß ihr trotz des


