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geſelle geht mit raſcherem Schritte vorwärts, indem er laut vor ſich hin ſpricht, als ob er ſich noch vor Gravouillet entſchuldigen wollte.
Wir kommen auf die Boulevards: dort hat Alles einen heiterern Anblick. Hier geht man zugleich ſpa⸗ zieren, während man ſeine Geſchäfte beſorgt.
Auf den Boulevards bei den Marais ſieht man zwar keine elegante, faſhionable Geſellſchaft, wie auf denen in der Nähe der Chauſſee d'Antin. Denn die Mitglieder des Jokey⸗Clubbs und des Cirkels zeigen den beſcheidenen Bewohnern der Pont⸗aux⸗ Choux⸗Straße ſelten den eleganten Schnitt ihrer Kleider oder das prächtige, neumodiſche Geſpann ihrer Tilbury's; indeſſen hat das Boulevard Beau⸗ marchais auch ſeine Stutzer und ſeine Modedamen.
Jedes Quartier hat ſeine Beluſtigungen, ſeinen Ton und ſeine Sitten.
Vor dem Eſſen iſt dieſer Theil der Hauptſtadt beſonders von Kindsmägden, welche ihre Kinder ſpa⸗ zieren führen, Rekruten, die der Kindsmägde halber hingehen, und von alten Leuten beſucht, welche dort in der Gegend wohnen und denen der Arzt gerathen hat, ſich zur Stärkung ihres Appetits in die freie Luft zu begeben; ſie wechſeln dann ab und gehen bald bis zu dem Schloßplatze, bald bis zu dem Platze, wo die Juliusſäule ſteht.
Außer dieſen begegnet man Damen, die auf dem Wege ſind, Beſuche zu machenz Herren, die raſchen
Paul de Kock. LRw. 2


