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ſehr ergriffen von dem eben Gehörten ſitzen bleibt; dann ſcheint er mit ſich zu kämpfen und unentſchloſ⸗ ſen zu ſein, was er thun ſoll: er ſieht aus, wie wenn er ſprechen wollte; aber plötzlich ſteht er auf, nimmt ſeinen Hut und verläßt, ohne einen Blick auf Cölina geworfen zu haben, raſch das Zimmer. Dieſe eilt ihm bis zur Thüre nach und ſchlägt ſie heftig hinter ihm zu.
Nachdem ſich Bouchenot von Cölina entfernt hat, geht er lange planlos umher. Das Wort Spion hallt noch in ſeinen Ohren. Er leidet, erſtickt faſt und kaut an ſeinen Nägeln; es iſt ihm, als ob ihn Jedermann mit verächtlicher, geringſchätzender Miene vetrachte und dieſelbe Meinung von ihm habe wie die kleine Coloriſtin.
Die Zeit zum Mittageſſen kommt, aber Bouchenot hat keinen Appetit mehr. Er geht nach Hauſe und legt ſich zu Bette, er fühlt ſich krank, er hat das Fieber und beſchäftigt ſich fortwährend mit dem Gedanken:„Mich für einen Spion zu halten, ach! wie unglücklich bin ich, und meine alten Freunde denken daſſelbe von mir! Ach, jetzt wundert es mich nicht mehr, daß ſie an mir vorübergehen und thun, wie wenn ſie mich nicht kennten, ſich abwenden, um nicht mehr mit mir zu ſprechen; ſogar dieſe kleine Cölina verachtet mich und ſcheut ſich mit mir auszu⸗ gehen, aus Furcht, ſich zu compromittiren. Iſt das nicht Demüthigung genug; ich hätte mich übrigens rechtfertigen, ihr die Wahrheit ſagen können. Warum habe ich es nicht gethan? Ich weiß nicht, ich fürchte
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