Erſtes Kapitel. Bouchenot in guter Geſellſchaft.
Timotheus kehrt mit den beiden Mädchen, welche ſehr traurig ſind, nach Paris zurück; die Eine iſt über das Verſchwinden ihres Liebhabers betrübt, die Andere, weil man ihr ihren Hund nicht zurückgege⸗ ben hat. Timotheus thut ſein Möglichſtes, Cölina und Prudentia zu tröſten; zu der Einen ſagt er, man werde ihren Geliebten wiederfinden, zu der Andern, es ſei nicht der Mühe werth, daß ſie ſich um ihren
Hund gräme. Bisweilen irrt er ſich und richtet die Troſtworte, die er an die Eine richten will, an die Andere: er behauptet, Bouchenot ſei keine ſechs Franken werth, und Schnauzer werde das Bauchgrimmen be⸗ kommen haben; allein die jungen Mädchen ſind zu ſehr mit ihren Gedanken beſchäftigt, als daß ihnen dieſe Verſtöße aufgefallen wären, und man langt, das Mißgeſchick des Tages verwünſchend, in der Ca⸗ lander⸗Straße an.
Bouchenot war bereits nach Hauſe zurückgekehrt und hatte ſich, ſeiner Gewohnheit gemäß, wenn ihn ein heftiger Schrecken befiel, niedergelegt und unter die Decke geſteckt. Der Anblick Schnauzers hatte ihn entſetzt; er befürchtete, der Hund werde ihm auf's Neue folgen, und der Mann, den er im Theater
erkannt hatte, ſeine Schritte beobachten; daher hatte


