Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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chen, welches immer zu mir ſagte: Schweigen Sie, Unartiger!“ und Abends, als ich ſie in ihr Magazin zurückbegleitete, auf dem ganzen Wege walzen wollte, gefällt mir viel beſſer.“

„So, Du machſt Mamſelle Prudentia die Cour?“

„Das heißt, ich ſtand im Begriff, ihre Eroberung zu machen; aber man läßt ſie unter dem Vorwand, ſie käme nicht mehr nach Hauſe, nicht mehr ausgehen.“

„Um wieder auf Bouchenot zurückzukommen: be⸗ greifſt Du, wovon er ſeit mehr als drei Wochen leben mag? Er muß die vierzig Franken, die er hatte, ſchon längſt ausgegeben haben.“

„O⸗ gewiß!“

„Woher bekommt er denn Geld?“

„Ich weiß nicht, es ſei denn, daß er ſich von der kleinen Coloriſtin erhalten ließe; ſie ſcheint wahn⸗ ſinnig in ihn verliebt zu ſein!“

„O pfui, welcher Gedanke! Wenn ich Bouchenot ſolche Unzartheit zutraute, würde ich nicht mehr mit ihm umgehen.“

„Ich irre mich vielleicht, auch läßt ſich mit dem Coloriren nicht viel verdienen.“

„Weißt Du was, ſuche Buchenot auf, das wird nicht ſchwer ſein, da er ſich immer bei der Nachbarin befindet. Bemühe Dich, aus ihm herauszubringen, was er treibt; ſage ihm, Heinrich erwarte ihn, und mache ihn dann damit bekannt, daß morgen mein Stück aufgeführt wird. Ich hoffe, daß ihn ſeine neue Liebſchaft nicht ganz und gar in Anſpruch nimmt und ihm noch Etwas an dem Emporkommen eines