Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Nun, was iſt denn da Merkwürdiges daran?“ ruft Cölina aus.„Was Sie doch für ſonderbare Fragen machen!“

„Fräulein, ich richte dieſe Fragen nur deßhalb an Ihre Freundin, weil ich denke, der Hund könnte in ſeine frühere Wohnung zurückgekehrt ſein, das iſt ſogar ſehr wahrſcheinlich... und wenn Fräulein Pru⸗ dentia weiß, wo dieſe iſt...“

„Ach Gott! glauben Sie denn, ich hätte nicht geſtern ſchon hieran gedacht?“ entgegnet Prudentia lebhaft.„Ich bin gleich in meines Pathen Haus gegangen.. aber vergebens.. man hatte Schnauzer nicht geſehen... ich habe alle Nachbarn ausgefragt, aber Niemand konnte mir Auskunft über ihn ge⸗ ben.“

„Sie haben die Nachbarn gefragt?“ ſagt Bouchenot mit erſtaunter Miene.„Hatte Ihr Herr Pathe Nach⸗ barn?“

„Nun, warum denn nicht? Wohnt denn Niemand in der Märtyrer⸗Straße?“

„In der Märtyrer⸗Straße!... Wie! dort wohnte Ihre Pathe?“

„Allerdings, in der Märtyrer⸗Straße neben dem

Faubourg Montmartre, und dort bin ich geſtern ge⸗ weſen.“ „Märtyrer⸗Straße!“ ſpricht Bouchenot vei ſich „wohlan... ich hatte den Pathen des jungen Mäd⸗ chens in einem falſchen Verdacht. geſtern war ich ſicher weit von der Märtyrer⸗Straße entfernt. der Kunſtgärtner iſt unſchuldig, jedenfalls hat das Mäd⸗