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Bouchenot richtet ſich auf und ſieht Georg zu, der zum erſten Mal in ſeinem Leben im Hemde in dem Zimmer herumhüpft und tanzt; Timotheus ſtreckt ſich während deſſen und murmelt:„Iſt es wahr, daß ich ein Billardtuch zerriſſen habe?“
„Ja, theure Freunde,“ fährt Georg fort,„ich war geſtern bei dem Direktor: er hat ſich ſehr zufrieden über die Verbeſſerung meines Stückes geäußert und läßt es aufführen.“
„Das iſt recht, ich bin entzückt!“ erwiedert Bou⸗ chenot.„Du darfſt überzeugt ſein, daß wir der Auf⸗ führung beiwohnen und Dich applaudiren werden.“
„Ja, ja, wir werden beſtimmt erſcheinen,“ ſagt Timotheus.„Aber, mein Gott, was haben wir denn geſtern getrieben, Bouchenot? Mir iſt, als ob Du mich zum Billardſpielen, zum Punſchtrinken, zu einem Eſſen mit Champagner und Trüffeln in ein
Gaſthaus geführt hätteſt!“ „Teufel! meine Herren,“yerſetzt Georg,„ich glaube, Sie haben Ihre vierzig Franken nicht geſpart!“ „Timotheus weiß nicht, was er ſpricht,“ ſchreit Bouchenot,„wir haben faſt gar nichts ausgegeben! Die Sache verhält ſich ſo: er war beim Weggehen vom Frühſtück betrunken; ich führte ihn in ein Kaffee⸗ haus, wo er mit der Einbildung, er ſpiele Billard, einſchlief. Dann nahm ich ihn in eine unbedeutende Reſtaurativn, wo wir zu zwei Franken das Couvert zu Mittag aßen; von dort führte ich ihn in's Schau⸗ ſpiel: weil er ſich aber immer auf die Schultern 5 Rachbarin legte und ſchlief, ſo nahm ich ihn et


