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„Seht doch, Sie haben jetzt wieder Gold!... Zum Henker! Bankbillete, Gold... Sie werden Millionäre.“.
„Ach! das iſt ein Stück.. das.. das ich wieder gefunden habe. ich glaubte längſt, ich hätte es verloren.“
„Ich meine, Sie könnten Ihr Goldſtück ſelbſt einen Goldarbeiter ſehen laſſen.“
„Meinen Sie? aber mein Halstuch incommodirt mich, es ſchnürt mich ein. und dann iſt es mir in dieſen neuen Beinkleidern noch nicht recht heimiſch man wird mir eine Schnalle annähen müſſen.“
„Ah, ah! wie komiſch Sie daſtehen!... Kommen Sie, geben Sie mir ihren Napoleon; ich muß ge⸗ rade ausgehen und Gummi holen, und während ich fort bin, machen Sie, daß Sie fertig werden, denn ſonſt könnten Ihre Freunde wohl ohne Sie ſpeiſen“
Cölina hat das Goldſtück genommen und iſt fort. Während der ganzen Zeit ihrer Abweſenheit holt Bouchenot kaum Athem, ſeine Angſt nimmt mit jcder Minute zu; endlich kommt das junge Mädchen ſi⸗ gend die Treppe herauf.
„Nun?“ ruft Bouchenot, Cölina entgegeneilend. „Nun! Ihr Stück iſt ausgezeichnet⸗ es iſt vom feinſten Golde; der Goldarbeiter ſagte mir, er möcht einen Sack voll davon.“ „Wirklich!“ entgegnet Bouchenot, deſſen Geſiht ſtrahlend wird.„A)! ich weiß wahrlich nicht, wi ich meinen konnte.. man hat manchmal ſonderbat Gedanken!.. Nun, auf Viederſehen, Nachbari


