Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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lung ſetze. Bouchenot ſcheint beruhigter; ſeine Stirne heitert ſich auf, er bemüht ſich, ſeine liebenswürdige Miene wieder anzunehmen, und die Hand von Fräu⸗ lein Cölina ergreifend, die neben ſeinem Bette iſt, drückt er ſie zärtlich in der ſeinigen und ſagt:„Fräu⸗ lein, Ihr Eierkuchen, Ihr Punſch und Ihr Käſe ſind in mein Herz geſchrieben; allein ich bitte Sie, neh⸗ men Sie die Kopfliſſen zurück, die Sie unter meinen Kopf legten: ich gebe es nicht zu, daß Sie ſich der⸗ ſelben für heute Nacht berauben.“

„Und ich, ich ſage Ihnen, daß ich ſie erſt morgen zurücknehmen werde, wenn Sie wieder vollkommen wohl ſind. Aber ich meine, es ſei jetzt hohe Zeit, an's Schlafengehen zu denken. Wir haben zu Nacht

geſpeist, Sie bedürfen nichts mehr. Guten Abend,

meine Herren, gute Nacht, morgen werde ich meinen Theekeſſel, mein Geſchirr, meine Pfanne holen; jetzt will ich zu Bette gehen.“

„Fräulein, wir werden die Ehre haben, Ihnen morgen Alles zurückzubringen,“ ſagt Timotheus.

„O, das iſt nicht der Mühe werth, ich werde ſie holen!... Können die Männer eine Pfanne tragen? Gute Nacht, ſchlafen Sie wohl.“

„Empfangen Sie unſern Dank.“

„Gut, ſchon gut!“

Die kleine Nachbarin hat ihr Licht genommen und iſt ſchon auf ihrem Zimmer angekommen, ohne auf den Dank der drei Freunde mehr zu hören.

„Auf Ehre, ſie iſt ſehr artig!“ ſagt Bouchenot, als Cölina fort iſt.