Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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Statt aller Antwort ſchließt Bouchenot ſorgfältig die Thüre, wirft ſich dann auf den Stuhl und murmelt: „Endlich bin ich doch in Sicherheitl... Ach, ich kann nicht mehr!“

Timotheus unterſucht nun die Toilette Bouchenots, ein Schrei entfährt ihm.„Ach, mein Gott!.. ſieh' doch, Georg. ſieh', in welchem Zuſtand er heim⸗ kommt.. unſer Rock unſer armer Rock iſt in Fetzen geriſſen!“

„Wirklich. zerriſſen! vorne und hinten... was ſoll das heißen?. Du haſt Dich alſo gebalgt?“

„Wurdeſt Du von Dieben angegriffen? Sprich!“

„Ach, liebe Freunde, ich bitte, laßt mich zuerſt Etwas zu mir kommen! Ach, welcher Tag! großer Gott! welch' unglückſeliger Tag!“

„Und die Poaſtete, die Du uns bringen ſollteſt.. wo iſt ſie?“

Bouchenot zieht die beiden Stücke ſeines zerbro⸗ chenen Rohrs aus der Taſche, bietet ſie ſeinen Freun⸗ den hin und ſagt:„Das iſt Alles, was ich mit⸗ bringe. und das hat mich drei Franken gekoſtet.“

„Bouchenot, wir ſterben vor Hunger, Du wählſt Deine Zeit ſchlimm zum Scherzen.“

„Ach, zum Henker! auch ich ſterbe vor Hunger⸗ auch ich habe nicht zu NMittag gegeſſen, und ich wette, daß ich weniger gut gefrühſtückt habe als ihr. und bin, ſeitdem ich ausgegangen bin, auf den Beinen.“

„Aber Du hatteſt hundert Sous!“

„Aber dieſer Rock, das einzige Kleidungsflück für