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Das Licht brannte noch, allein es war nur noch ein
Stümpchen da.
„Es iſt ſehr ſpät,“ ſagt Timotheus,„wir haben, wie es ſcheint, lange geſchlafen.“
„Da ſchlägt es Mitternacht,“ ſagt Georg.
„Mitternacht! ach, mein Gott! und Bouchenot iſt noch nicht da!“
„Das iſt in der That ſehr ſonderbar!“
„Und er weiß, daß wir nichts mehr beſitzen, daß wir auf ihn wegen des Nachteſſens zählen ha! ſein Betragen iſt unwürdig!“
„Es muß ihm etwas Außerordentliches begegnet ſein, ſonſt würde er uns nicht ſo verlaſſen... wenig⸗ ſtens würde er zurückkommen.“
„Keine Hülfsmittel mehr... und was ſollen wir morgen anfangen?“
„Laß das, Timotheus, kümmre Dich nicht; wir verkaufen Etwas.“
„Aber wir haben ja nichts mehr zu verkaufen... alle unſere Hülfsquellen ſind erſchöpft!... Ach, ich fühle Magenweh.“
„Lege Dich, ſieh', ob Du nicht wieder ſchlafen kannſt.“
„Nein, ich habe keine Luſt mehr, ich bin zu un⸗ ruhig.“ Georg ſucht Timotheus zu beruhigen, aber im Grunde ſeines Herzens war er eben ſo traurig wie er.
Alle Philoſophie, alle Sorgloſigkeit der Jugend
hält nicht Stand gegen das Bedürfniß. Die Zukunft bot ihnen wohl einige Hoffnungen, allein man muß


