Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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in gutem Franzöſiſch ſagen gelehrt:Wir wünſchen der Geſellſchaft guten Abend! ſie ſagen es auch ſo bequem als ein Bürger von Sovres oder Saint⸗ Cloud. Dieſes Schauſpiel erſpart Ihnen eine Reiſe von neunhundert Stunden, und es freut Einen, wenn man daheim zu ſeinen Dienſtleuten ſagen kann: Ich habe die neue Welt geſehen! Außerdem, meine Her⸗ ren und Damen, habe ich die Ehre, Ihnen anzukün⸗ digen, daß das Schauſpiel mit einem großen Waffen⸗ kampfe endigt, in welchem ſich die erſte Fechtmeiſterin Frankreichs, das Fräulein Malatorchi, produziren wird. Sie läßt ſich auf jede beliebige Waffe in den Kampf ein. Die Herren Profoſen, die Herren Mi⸗ litärs und alle Liebhaber, welche ſich in einen Kampf mit dieſer berühmten Dame einlaſſen wollen, dürfen unentgeldlich eintreten. Nehmen Sie Ihre Billetez es fängt an.

Die berühmte Malatorchi war keine Andere als die Dame in Amazonenkleidung mit dem Turban auf dem Kopf, welche Violine ſpielte. Als der Herr geendigt hat, legt ſie ihr Inſtrument weg, tritt ebenfalls ganz an das Geländer des Gerüſtes vor und ſchreit aus Leibeskräften mit heiſerer Stimme: Ja, meine Herren, ich bin bereit, mich mit allen denen, die mir die Ehre erweiſen wollen, in einen Kampf einzulaſſen, entweder auf Rapier, auf De⸗ gen oder auf Säbel. Nachdem ich mit den beſten Fechtmeiſtern des Auslandes Proben abgelegt habe, will ich mein Talent in Frankreich bewundern laſ⸗ ſen. Die Liebhaber dürfen ſich nur meldenſie