Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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doch ſich durchaus keine naͤhere und fruͤhere Be⸗

kanntſchaft mit mir abmerken ließ.

Endlich dachte ich auf eine kleine Rache, und war wirklich hartherzig genug, ſie auszufuͤhren.

„Nun, meine Damen! weiß ich in der That nicht das mindeſte Merkwuͤrdige mehr von der Leipziger Meſſen— ſo ſchloß ich meine Erzaͤh⸗ lung—„ſie muͤßten mir denn erlauben, ihnen ein artiges Abenteuer mitzutheilen, das ich ſelbſt auf der Ruͤckreiſe erlebt habe.“— Ich fixirte die Unbekannte.

„Ja! ja!“— riefen alle die klaren, liebli⸗ chen Stimmen.—„Laſſen ſie doch hoͤren!“—

ſetzte die Unhekannte mit etwas ernſtem, faſt war⸗

nendem Tone hinzu.

Doch ich ließ mich durch ihre kuͤhne Ausfor⸗ derung nicht im Mindeſten zuruͤck ſchrecken. Viel⸗ mehr erzaͤhlte ich das ganze Abenteuer, welches ich meinen Leſern bereits mitgetheilt habe, ziem⸗ lich der Wahrheit gemaͤß, doch natuͤrlich mit mancher Ausſchmuͤckung, uͤbrigens mit der wich⸗ tigen Perſonenveraͤnderung, daß ich meine eigene Rolle mit der beguͤnſtigteren des Lieutenants ver⸗ tauſchte, und ſtatt meiner einen ziemlich bejahr⸗ ten, aber deſto galantern, Leinwandhaͤndler un⸗ tet ſchob.

Der reitzende Gegenſtand meines Zornes ze

rieth denn doch zuweilen in einige Seeehe

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