gefaltet, ſeine Harfe zwiſchen den Kuien, einem Geiſte der Gruft ähnlich, ſaß im Lehnſtuhle.
„Das iſt meiner Braut Vater,“— ſagte der Hberfoͤrſter—„der einſt, wie ein Vater, ge⸗ ehrte Schulmeiſter zu Nottingen!“
Der Greis ſtarrte den Oberforſtmeiſter und Faͤhnrich mit hohlem Auge an, ſchien eine Aehn⸗ lichkeit in ihrem Geſichte zu ſuchen, und zeigte ängſtlich mit der Hand, ſich zu entfernen⸗
Beyde waren ſehr erſchrocken, und konnten ihre ſcheue Verlegenheit nicht verbergen.
„Uebrigens“— nahm der Oberfoͤrſter wieder das Wort—„wird Lieutenant Buchen, der viel⸗ leicht noch uͤber andere Dinge mit ihnen zu ſpre⸗ chen haben dürfte, ſein Recht ohne mich zu ver⸗ fechten wiſſen!*
Er offnete jetzt eine zweyte Thür. Lottchen, noch immer blaß und mit verbundenem Kopfe, ſaß am Fenſter; Buchen ſtand vor ihr in voller Uniform.
„Was iſt hier geſchehen?“— fragte der
Fihnrich furchtſam.—„Mein Gott! was iſt hier
vorgegangen?— ſiel der Hberforſmeiſter mit ungehaͤuchelter Waͤrme ein. „Richt viel!— verſetzte Birkholz bitter— „Wieder etwas Alltägliches! Der Wilde wollte die Braut erſchießen, weil ſie das Gluͤck harte, n Herr Oberforſtmeiſter nicht zu mißfallen! nierhalk. Biblioth. 10. B. C


