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Mädchen der Gegend zur Braut. Sie war dir einzige Tochter eines vom ganzen Dorfe geehr⸗ ten, bis zur Ueberſpannung frommen Mannes,
der nach dem Tode ihrer Mutter, theils aus Ge⸗
wiſſensdrang und Scheu vor einer zweyten Ehe,
theils um der Erziehung dieſes Kindes ſeine unge⸗
theilte Aufmerkſamkeit zu ſchenken, ſich nicht wie⸗
der verheirathete.“.
„Dem gottesfuͤrchtigen, nur leider! auch zu teitzenden Mädchen ward das unerwartete Gluͤck zu Theil, auch ihrem verſtorbenen Vater, meine Berren! in die Angen zu fallen. Sie bing an den Vorurtheilen der gemeinen Staͤnde, und wußte eine Auszeichnung der Art nicht nach Wuͤr⸗ den zu ſchätzen. Doch ihr Herr Vatern— der Forſtmann lachte hier ſo laut und furchterlich, daß die Wände ſchuͤtterten—„ließ ſich berab, das ſproͤde Ding durch Liſt und Gewalt eines an⸗ dern zu belehren.“
„Sie floh mehrere Wochen meinen Anblick. Rach einiger Zeit ließ ſie mich zu ſich kommen, erklärte mir, vor Scham und Angſt zitternd, und mehr einem Schatten, als einer Lebendigen ähnlich, daß ſie nie die Meinige werden koͤnne. Ihr Vater lag indeſſen in der anſtoßenden Kam⸗ mer auf ſeinen Knien, und bethete.“ „Nur durch die heftigſten Drohungen erfuhr
ich ihren jetzigen Zuſtand„und das Lanze furcht⸗
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