31 ihr, ſeinem Herrn das Gewuͤnſchte dann gleich überſchicken zu foͤnnen.“
„Es iſt ein Teufelsleben, auf Ehrel— brummte er jetzt, da er ſich, auf Rechnung des zu erwartenden Bothenlohnes, mit einigen Glä⸗ ſern Branntwein geſtärkt hatte.
„Schon wieder auf dem Forſthauſe gewe⸗ ſen?n— fragte der Wirth.
„Hm! wo ſonſi?2—
„Alſo fuͤr heute zum zweyten Mahle 2—
„Wird auch zum dritten Mahle Rath wer⸗ den! Gegen Abend muß ich nochmahls hin; aber dafur ſetzt es auch dieß Mahl, auf Ehre! wenig⸗ ſtens einen Ducaten!“—
„Hm! hm! Iſt es denn mit der Laͤpperey ſo eilig 2*— meinte der Wirth.
„Es muß wohl!— erwiederte Jacob.“— Da iſt, Gott weiß, woher? ein Anderer herge⸗ ſtoben, ſo ein Stuͤck Eiſenfreſſer, der meinem Herrn, wie er mir ſelbſt geſagt hat, ſchon im Kriege hundert Louisd'or und ſeinen Rothſchim⸗ mel gekoſtet hat! der mag nicht zu unſerm Spiele gehoͤren!“—
„Es iſt doch Jammerſchade um die Mäd⸗ chen!— fiel ein alter Bauer ein—
„Schade 2— ſpöttelte der Reitknecht— „Wie du es verſtehſt, Alter! Was fehlt meinem Herrn, he? Und läuft ſie ihm nicht ordentlich


