wegzutändeln, wegzukuͤſſen, und ſie verſprach ihm mit Hand und Mund, bey erſter Gele⸗ genheit die gewuͤnſchte Schrift zu entwenden. Der Faͤhnrich rieth ihr, aus huten Gruͤnden, wie er ſagte, nur noch moͤglichſte Beſchlenni⸗ gung an, und kaum war dieſe Verabredung getroffen, als Babet, ſich ganz unwiſſend ſtel⸗ lend, wieder in das Zimmer trat, und Jett⸗ chen in der Hoffnung, der Vater werde heute nicht zu Tiſche kommen, und ihr zu ſchneller Er⸗ fuͤllung ihres zärtlichen Verſprechens Zeit laſſen, ſich wieder beurlaubte.
Kaum war ſie fort, als der Reitfnecht zu Bäͤrenklau anlangte, und ſeinen Herrn auf die Seite rief. Er rapportirte ihm, was jener frey⸗ lich ſchon wußte, daß er Jettchen das Billet nicht habe einhändigen können, und berichtete zugleich die verdaͤchtige Erſcheinung des mit Lott⸗ chen, wie es geſchienen, in ſehr vertraulichem Geſpräche wahrgenommenen Lieutenants. Louis ließ ſich den Fremden genauer beſchreiben, befahl dann dem Reitknechte, nicht abzuſatteln, und ſchrieb angen!licklich an Jettchen, daß ſie mit dem Beweiſe ihrer Liebe keinen Augenblick zögern ſolle; er beſorge, derjenige, welchen er bey die⸗ ſer Angelegenheit beſonders furchte, ſey in der Nähe; vielleicht ſchon morgen, vielleicht heute noch, könne das Bewußte abgefodert werden 4
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