5 trotzig auf ihn los, und fragte nach den Nottin⸗ ger Wege.
Der alte Wolf, dem dieß und Spioniren ein wenig bedenklich vorkam, wies ihm mit nicht minder barſchem Tone den Fuß⸗ ſteig bey den alten Weiden vorbey, und wollic eben ein wenig Rachfrage nach Stand und Ge⸗ werbe der verdaͤchtigen Fremdlinge anſtellen, als der Oberfoͤrſter in die Hausthuͤr trat, und jene, als wuͤrden ſie weggeblaſen, verſchwanden.
Birkholz zankte, daß Wolf wieder einmahl, wie ein altes Weib, mit ſich gelbſt ſpreche; Wolf murmelte von Wilddieben und Marodeurs, welchen er auf der Faͤhrte geweſen ſey. und beyde zogen, zwar dem Anſcheine nach nneins, boch im Herzen einander treu ergeben, auf ver⸗ ſchiedenen Seiten ihrer Straße. Kaum waren ſie fort, als der Czako des frem⸗ den Hfficiets wieder hinter den Baͤumen hervor guckte; kaum hatte ſich der Officier auf die Lauer geſtellt, als Jettchen im modiſchen Morgenkleide aus dem Forſthauſe huͤpfte, ſich nach allen Him⸗ melsgegenden umſahe, ob nirgends einer von den Junkern ſich zeige, und, da ihre Hoffnung nicht erfullt wurde, den Weg nach Baͤrenklan einſchlug; und kaum hatte der Fremde, ſich verbergend, ſie voruͤber gelaſſen, als auch Lottchen heraus trat,


