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Hundertzwölfter Brief.
NPorden an Walter
Breiſach, im Juni 18**.
Du ſchreibſt mir von der bevorſtehenden Feier Deiner Silberhochzeit, Du ladeſt mich dazu ein? Walter, thue ich denn Recht, den Ort zu beſuchen, wo ich ihr begegnen kann?—— Ich werde kom⸗ men, mein Freund!— Ich bedarf in der That einiger Zerſtreuung!— Wohl möglich, daß dieſe Veränderung mir wohl thut.— Du erzählſt mir ſo viel und mancherlei in Deinem Briefe, und be⸗ rührſt den Gegenſtand, der mir der wichtigſte iſt, ſo leicht nur, ſo flüchtig.—„Angela iſt wohl, ich habe ſie mehrmal in den Gärten zu S. geſehen, man bemüht ſich, ſie aufzuheitern, und ſie ſcheint nicht undankbar gegen das Bemühen ihrer Freunde zu ſein!“— Was ſollen dieſe Andeutungen? Mich beruhigen, das können ſie nicht! Meine
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