Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſtören bemüht war, dahinſtirbt, verſchwindet, einem fabelhaften Traume gleich, der uns einen Himmel vor den entzückten Blicken vorüberführte, um uns dann noch tiefer die Nacht zu zeigen, aus der er entſprang. Hinweg mit dieſer gehäſſigen Vorſtellung! Fern bleibe ſie meinen Sinnen mit ihrem verwirrenden Dunkel! Wal⸗ ter, berühre nicht die alte Natter, welche die letzte Zeit mühſam in Schlummer gewiegt; wecke das Mißtrauen nicht auf, das einſt dieſen Buſen be⸗ herrſchte, ich kenne ſeine Gewalt über mich, und ſchaudere vor ſeinem Erwachen zurück. Was willſt Du mit Malvi? Er und An⸗ gela ſind die beiden äußerſten Pole der Menſchheit, unvereinbar durch ſich ſelbſt, trotz allem Schein und Blendwerk der Erde. Ich habe ihn eine Zeitlang beobachten können, indem er mehrere Tage in Breiſach war, er hat vielleicht Luſt, die an⸗ lockende Beute zu gewinnen, denn die Eitelkeit, die die Triebfeder aller ſeiner Handlungen iſt, hat längſt die durch Schönheit, Talent und Geiſt, wie durch die Gunſt der Fürſtin und allgemeine Bewunderung ausgezeichnete Comteſſe zum Gegen⸗ ſtande ſeines ſtolzen Strebens gemacht; aber Angela ſieht weiter, als man es von ihrer zarten Jugend und Erfahrung erwarten ſollte, ſie weiß Eitelkeit von Liebe, und vor allen, Scheinglanz