Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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damit ſie die ganze Süßigkeit deſſelben genieße. So wird ſie allmählig von dem Einfluß, den ihre Denkungsart über mich übt, geſchmeichelt, die Freude an der Bekehrung mit der, die ſie an dem Bekehrten finden muß, verwechſeln, ihr bisheriges Mißtrauen wird Bedauern, ihr Bedauern Er⸗ barmen, ihr Erbarmen Zärtlichkeit werden, und dann, mein Freund, dann wäre ich ja am Ziele!

Yoch ein Wort von dem Rittmeiſter, deſſen ich vorhin erwähnte. Er iſt auf einige Zeit hier⸗ her commandirt, und macht viel Epoche bei unſe⸗ rer Frauenwelt; vor allen ſcheint unſere Lichtfeld ihn ihrer beſondern Aufmerkſamkeit zu würdigen, ſie kommt gern in die Eirkel, wo ſie ihn vermu⸗ then kann, ſucht ihre eingeſchlummerten Talente hervor, kurz, flammt wie ein Licht, das kurz vor ſeinem Erlöſchen auf's Neue emporſchlägt, noch einmal in voller Lebensluſt auf, und gibt durch ihr Betragen den reichſten Stoff zu der Unterhal⸗ tung des Publikums. Der Rittmeiſter wird nicht blind ſein für das Glück, das ihm blüht, er iſt bereits täglich im Lichtfeld'ſchen Hauſe, und hat ſich dieſem gegenüber eingemiethet. Es wird mir auch hier nicht an elnem neuen Beleg zu meiner Meinung über unſere tugendhaften Frauen fehlen. Die Welt liegt nun einmal im Argen, und ein