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on meiner Standhaftigkeit und meiner Ergebung hegten. Gott iſt ja auch in den Schwächſten mäch⸗
tig, wie unſer Glaube uns lehrt, und ſo darf ich
auch nicht in den Stunden banger Betrübniß ver⸗ zagen, die mich bisweilen heimſuchen, weil die gött⸗
liche Hülfe ja gewiß dem endlich zu Theil wird, der ſich recht innig darnach ſehnt. Noch fühle ich
mich dieſer nicht unwürdig, ob ich gleich vielleicht oft aus Schwachheit und Verblendung gefehlt habe, — und, ich wage es zu glauben, daß ich in den Augen des Allſehenden entſchuldigter daſtehe, als in den Augen der Menſchen,— die nur immer die Handlung, nicht die Bewegungsgründe, alſo meine Unempfindlichkeit für den Wunſch meines Va⸗ ters allein, nicht die Beſchaffenheit meiner Seele und meine Grundſätze kennen.— Waren Sie es nicht, mein theurer Freund, der mir die Tugenden
der Wahrheit, der Treue vor allen lieben lehrte?
Was würde ich von einem Bunde erwarten kön⸗
nen, der ſogleich mit einer Täuſchung beginnen„3
müßte, indem ich es vor Gottes Angeſicht nicht
zu läugnen vyrmöchte, daß meine Gedanken, meine
Gefühle eine andere Richtung haben, als die ſo meine Pflichten mir vorſchreiben würden?— Rein, Sie können dieſen Gehorſam nicht verlangen, deß bin ich gewiß!— Der Mann, dem ich folgen


