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antwortet, zu behaupten. Es liegt etwas Unna⸗ türliches, Barbariſches in meinem Beſtreben, das mich mir ſelbſt verhaßt macht, ohne das Peinliche dieſer Lage zu ändern. Viel beſſer wird es ſein, wenn ich ſie nicht mehr ſehe;— ich werde mit ihr wie ſonſt Briefe wechſeln, weil es keinesweges des Grafen Wille iſt, jede geiſtige Gemeinſchaft zwi⸗ ſchen uns aufzuheben,— und weil ich menſchlich genug bin, mir ſelbſt einigen Troſt zu gönnen.
So viel, mein Freund, über ein Verhältniß, das mir ſtets eine der theuerſten Erſcheinungen mei⸗ ues Lebens bleiben wird!— Glaube nicht, daß ich ſo parthetiſch ſein könnte, um, Angela's Liebreiz in Auge,— gegen die Tugenden der Demviſelle Wallburg ungerecht werden zu können. Ich bin ihr Dank, vielen Dank ſchuldig, und werde ihr durch meine achtungsvolle Freundſchaft eine ſtete Erkenntlichkeit zu beweiſen verſuchen, ohne daß ich dadurch die Schuld zu löſchen vermeinte, zu der ich mich gegen dieſes vortreffliche Mädchen be⸗ kenne.—
Ich geſtehe, hätte ich Angelen nicht gekannt, ich zweifle keinesweges, daß mir dieſes, durch alle Tugenden der Häuslichkeit und der Sitte geſchmück⸗
te Weſen, eine liebe Gefährtin, eine willkommene
Mutter meines Knaben geworden wäre. So iſt
aber mein Enutſchluß feſt und beſtimmt, keinen Angela III. 9


