Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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einige meiner Muſikalien; ich wußte, ich hätte ſol⸗ che mit Ihnen durchgehen müſſen, und verweigerte ſie Ihnen. Es kommt ein Grauen über mich, ſo oft ich an jene Zeit gedenke, ja ich kann es nicht läugnen, doß ich ſeitdem den Einwirkungen der Kunſt mißtraue, und Gefahr ſehe, wo kein Ande⸗ rer ſie ahnet. Sie meinen, ein ächter Künſtker ſei auch gewiß ein ächter Menſch, das heißt ein gottverwandter. Er iſt es, und ſollte es auch bleiben. Aber leider widerſpricht die Erfahrung nicht ſelten dieſer Anſicht, die an ſich ſo rein und natürlich iſt. Die Eittelkeit iſt der Dämon, der ihn auf dieſer Höhe nicht duldet, ſie umdüſtert das Ange ſeiner Seele, je mehr ſte das äußere dem Beifall der Außenwelt zukehrt, verwandelt nicht ſelten die Liebe ſeines Herzens in Selbſtſucht, und derhandelt endlich die Krone irdiſcher Unſterblichkeit für die wahre, ewige.

Bitten Sie Gott, daß er über Ihr Herz wache! Laſſen Sie ſich von den Huldigungen Ihrer Umgebungen, die Ihnen nicht fehlen wer⸗ den, nicht um die kindliche Demuth betrügen, die, alles aus Gott ſchöpfend, ſich und was ſie beſitzs, in Gott fühlt und erkennt, und vor ihm dankbar niederlegt. Der Pfad, den Sie gehen wollen, iſt ſchlüpfrig und glatt, ſehen Sie weder rechts noch links, weder auf Lob noch auf Tadel, ſondern gehen