Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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führend zum Licht, beide würdig der treueſten Liebe unſers unſterblichen Geiſtes. O, mein theu⸗ rer Lehrer, auch Sie erkannten die heilige Allmacht der Töne. Sagen Sie mir, ob ich irre, wenn ich Gott in dem Rauſchen der Muſik ſo deutlich zu erkennen glaube, wie in den majeſtätiſchen Schau⸗ ſpielen der Ratur, wie in den Lehren des Heils, die Sie mir vertrauten; ſagen Sie mir, ob die Freude gerecht iſt, die ich im Betrachten jener er⸗ habenen Bilder fand, und ob ich der Begeiſterung folgen darf, die meine Seele ergriffen hat, ſeitdem ich ſehe, was Menſchenhand durch Hülfe des Gei⸗ ſtes vermag.

Man pflegt, man nährt hier überall den Trieb meiner Seele, ja man liebt mich um ſeinetwillen um ſo mehr! Werden Sie ihn auch nähren wol⸗ len, indem Sie mir ſagen, daß Ihre Einſicht mit meiner Reigung übereinſtimmt? und werden Sie mir wegen der Freimüthigkeit nicht zürnen, mit der ich Sie mit dem Zuſtand meiner Seele bekannt mache?

Wie ich die Tage zählen werde, bis mir Ihre Antwort zu Theil wird! Seien Sie offen, aber ſeien Sie auch gütig wie ſonſt gegen

Ihre

Angels.