Das Geſchäft iſt amüſant, ich profitire manche an— genehme Unterhaltung, je näher ich die verführeri⸗ ſche Frau kennen lerne. Die Witzſpiele, die zwi ſchen uns geführt werden, wären allein der Mühe werth, die Gegenwart eines eiferſüchtigen launen⸗ baften Mannes zu ertragen, auch wenn nicht ein ſo ſeltener Triumph mir als Preis entgegenlächelte. — Die Beweiſe, meine ich, werden ſich mit der Zeit wohl finden, durch die ich ihre gütigen Gé⸗ ſinnungen gegen mich an's Licht führen kann, und bab' ich dieſe in Händen, nun ſo iſt der Streit geſchlichtet, und meine Gegnerin beſiegt.— Schon begegne ich hier und da neidiſchen Blicken, wenn die ſchöne Frau, unter der Anzahl ihrer ſtillen Verehrer, mir allein einen Vorrang eingeſteht. Dies gibt meinen Bemühungen einen neuen Reiz, ich vergeſſe auf Augenblicke, daß ich ein berechne⸗ tes Spiel treibe, und gebe mich dem Zauber ihres Liebreizes hin, ohne meiner Abſicht zu gedenken. So rollt ein Tag nach dem andern dahin, voll Abwechſelung, Freude und Genuß, und nicht ſel⸗ ten mit dem Salz geiſtreicher Unterhaltung ge⸗ würzt. Der Winter iſt vor der Thür, und mit ihm die Vergnügungen, die mein Verhältniß zu Herminen klarer geſtalten ſollen. Bald gedenke ich Dir ein Mehreres darüber mirtheilen zu können. Bis dahin gehabe Dich wohl!
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